NLP & Hypnose Fachbegriffe

A

Absicht


Wille ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im NLP gehen wir davon aus, das jede Absicht einen positiven Aspekt verfolgt. Hierbei kann das Verhalten angemessen oder unangemessen sein.



Accessing Cues (dt. Zugangshinweise)


Subtile nonverbale Verhaltensweisen, die anzeigen, welches Repräsentationssystem jemand gerade verwendet, um sich eine Erfahrung wie beispielsweise eine Erinnerung zugänglich zu machen.



Alignment


Innere Kongruenz.



Als-Ob-Rahmen


Simulation von möglichen Alternativen; in Anlehnung an die Fähigkeit, zu denken und zu handeln, "als ob" bestimmte Sachverhalte eingetreten oder "wahr" wären.



Altersprogression


In Hypnose erlebte Konstruktion einer möglichen Zukunft.



Altersregression


In Hypnose wieder erlebte Rekonstruktion der eigenen Geschichte.



Ambiguität


Doppel-Mehrdeutigkeit von Sprache. Ambiguitäten werden im NLP zur Trancevertiefung oder als Separator genutzt.



Amnesie


Veränderung im Erinnerungsprozess – „der Kopf ist wie leer“. Kann in Hypnose aufgehoben werden um Erinnerungen wieder verfügbar zu machen oder forciert werden, um unnötige Belastungen zu vermeiden.



Amplifikation


Intensivierung von Zuständen durch die Verstärkung von Submodalitäten.



Analgesie


Abschwächung oder Unterbrechen der Schmerzempfindung.



Analog


Stufenlos variabel zwischen zwei Grenzen, entsprechend ein Dimm-Schalter beim Licht.



Analoges Markieren


Verbale oder nonverbale Akzentuierung eines bestimmten Wortes oder Satzbestanteils.



Anker


Verbindung eines bestimmten Reizes mit einer bestimmten Reaktion.



Ankern


Bewusst herbeigeführte Verbindung zwischen einem äußeren Reiz und einer inneren Reaktion, mit dem Zweck die innerer Reaktion jederzeit verfügbar zu machen.



Armlevitation


Unwillentliches / automatisches Heben des Arms in Hypnose.



Assoziation


Starke emotionale Beteiligung an einem externen oder internen Geschehen.



Attitude (dt. Einstellung)


Summe von Werten und Glaubenssätzen bezogen auf innere und äußere Prozesse, bzw. Objekte.



Auditiv


Den Hörsinn betreffend.



Auditiver Typ


Bevorzugt die auditive Wahrnehmungsebene.



Autosuggestion


Eine selbst hervorgerufene Beeinflussung des Urteils oder einer Vorstellungen, auf bewusster / unbewusster Ebene.



B

B.A.G.E.L.-Modell


Ein von Robert B. Dilts entwickeltes Modell, zur Identifikation des jeweiligen Wahrnehmungs-Typs.



Backtrack


Etwas wiederholen oder zusammenfassen, unter Verwendung Schlüsselworte und des Tonfalls unseres Gegenübers.



Belief (dt. Glaubenssatz)


Glaubenssätze sind Annahmen über die Wirklichkeit. Sie entstehen aus Interpretationen und Verallgemeinerungen früherer Erfahrungen oder einfach aus dem übernehmen der Meinungen Anderer. Glaubenssätze wirken als Filter in unserer Wahrnehmung und beeinflussen unser Denken und Handeln. Glaubenssätze sind ein inneres Abbild der Wirklichkeit und sind notwendig um uns in der Welt zu orientieren.



Bodenanker


Stelle am Boden wird mit einer Situation, einem Gefühl oder einer Emotion verbunden.



Body Language (dt. Körpersprache)


Teil der menschlichen Kommunikation der sich durch Gestik, Mimik und andere visuell wahrnehmbare körperliche Veränderungen ausdrückt.



C

Calibrated Loop (dt. Kalibrierte Schleife)


Eine sich wiederholende Sequenz auf unbewusster Ebene, bei der sich eine Person in einer bestimmten Weise ausdrückt oder verhält, worauf eine andere Person mit einer spezifischen Physiologie, oft mit einer Problemphysiologie reagiert. Diese Schleife kann so angelegt sein, dass sich die beiden Akteure abwechselnd in bestimmte emotionale Zustände bringen, ohne dabei die Wirkmechanismen zu durchschauen.



Chaining (dt. Anker verketten)


Mehrere aufeinanderfolgende Anker die einzelne Strategieschritte repräsentieren und in einer bestimmten Reihenfolge abgefeuert werden. So können komplexe Strategien erlernt werden, die später über einen einzigen Anker aufgerufen werden können und dann automatisch ablaufen.



Chunking


Zerlegen von Informationen in bestimmte Größenordnungen. Beim „Chunk down“ bewegen wir uns vom Allgemeinen zum Spezifischen, während wir  beim „Chunk up“ von der Spezifischen in die Allgemeine Richtung gehen. „Laterales Chunking“ bedeutet, wir gehen von einem Modell einer bestimmten Gruppe zu einem anderen Modell der gleichen Gruppe, beispielsweise vom Bus zum Taxi (beides öffentliche Verkehrsmittel) oder wir assoziieren frei bzw. suchen nach Methapern und Analogien.



Collapsing Anchors (dt. Anker verschmelzen)


Ein Problem-Anker und ein Ressource Anker werden miteinander verbunden (verschmolzen). Durch das Verschmelzen der Anker entsteht ein neuer Zustand.



Columbo-Technik


Modell für eine innere Haltung in der Kommunikation, angelehnt an die Filmfigur des  Inspektor Columbo (Peter Falk †).



Core Beliefs (dt. Kernglaubensätze)


Entstehen auf der Basis höchster Werte und sind mit unserer Identität verknüpft. Sie bilden sich in den ersten 8 Lebensjahren, sind meist unbewusst und haben einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gestaltung unseres Lebens wie auch auf die Art und Weise wie wir uns persönlich definieren.



Cross Pacing


Ein beliebiges, sich wiederholendes Verhalten wird in einer anderen Weise wiedergegeben, wie beispielsweise den Fuß im Atemrythmus des Gegenübers bewegen.



D

Digital


Wechselnd zwischen zwei alternativen Zuständen, beispielsweise sprechen / nicht sprechen.



Dissoziiert


Emotional neutrale Haltung zu einem inneren oder äußeren Geschehen.



Down-Time


Leichter Trancezustand, bei dem die Aufmerksamkeit auf die eigenen Gedanken und Gefühle gerichtet ist.



E

Elizitieren


Jemanden etwas entlocken, zu einer Äußerung bewegen; auch das Sammeln von Informationen entweder durch direktes Beobachten nonverbaler Signale oder durch das Stellen von Schlüsselfragen.



Evokation


Hervorrufen bestimmter Zustände, Gedanken oder Assoziationen.



Evozieren


Hat zwei Bedeutungen. Zum einen beschreibt es die Prozesse, die verwendet werden, um jemanden in einen bestimmten Zustand zu führen; zum anderen beschreibt es das Erkunden von Strategien.



External


Außerhalb einer Person liegend.



Eye Accessing Cue (dt. Augenzugangshinweise)


Unbewusste Augenbewegungen die Hinweise darauf geben, in welchem Repräsentationssystem innere Prozesse gerade ablaufen und ob es sich um Erinnerungs- oder Konstruktionsprozesse handelt.



Eye Movement Integration – EMI


Technik, mit der man über das Führen von  Augenbewegungen eine große Bandbreite von belastenden Situationen bearbeiten kann. Dabei ist es nicht wichtig ob die Situationen bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert wird.



F

Fähigkeiten


Sind im Gegensatz zu Fertigkeiten angeboren oder durch äußere Umstände bestimmt und müssen nicht erworben werden. Viele Fähigkeiten können durch Training verbessert werden.



Fehlender Referenzindex


Einem Satz fehlt der Bezug zur tatsächlichen Gegebenheit.



Format


Festgelegte Abfolge von Interventionsschritten (vergleichbar mit einem Kochrezept).



Fraktionierung


Vertiefung des Trancezustandes durch mehrfache Unterbrechung und Rückführung in den Trancezustand.



Framing


Bedeutungsgebung durch Kontextualisierung.



Future Pace


Mentales Erleben zukünftiger Situationen mit den gewünschten Ressourcen. Mit dieser Vorgehensweise „werfen“ wir einen Anker in die Zukunft, um sicherzustellen, dass die angestrebten Verhaltensweisen und Reaktionen in den entsprechenden Kontext ganz natürlich und automatisch eintreten.



G

Gedankenviren


Glaubenssätze, die sich auf andere Glaubenssätze beziehen und sich einer sinnlichen Überprüfung entziehen (und mitunter höchst ansteckend sind).



Generalisierung


Von einer Erfahrung wird auf alle anderen ähnlichen Erfahrungen geschlossen.



Gestalt


Ansammlung von Erlebnissen zu einem bestimmten Thema.



Glaubenssystem


Glaubenssätzen, die sich gegenseitig stützen und wechselseitig beeinflussen.



H

Hyperästhesie


Überempfindlichkeit von Gefühls- und Sinnesnerven.



Hypermnesie


Besonders lebendige, detailreiche Erinnerung an vergangene Erlebnisse.



Hypersensitivität


Erhöhte Empfindlichkeit.



I

Identität


Das Selbstbild oder Selbstkonzept eines Menschen.



Imprint


Prägung in der Vergangenheit, die auf unbewusster Ebene Einfluss auf Denken, Fühlen und Handeln hat.



Individuelle Filter


Wahrnehmungsfilter die aus unseren persönlichen Erfahrungen und Lernprozessen entstanden sind.



Induktion


Die Einleitung einer hypnotischen Trance.



Inkongruenz


Verbale und nonverbale Elemente in der Kommunikation, stimmen nicht überein.



Innerer Dialog


Innere Stimme, mit der man zu sich selbst spricht und über Worte  eine subjektive Realität konstruiert.



Integrität


Übereinstimmung der inneren Wert und Prinzipien mit dem tatsächlichen Handeln.



Internal


Innerhalb der Person liegend.



Intervention


Eingreifen einer unbeteiligten Partei in eine Situation, die therapeutische und präventive Maßnahmen gleichermaßen umfasst.



J

Johari Fenster


Modell, das einen Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung ermöglicht.



K

Kalibrieren


Innerer Zustände werden von Menschen in unterschiedlicher Art und Ausprägung nonverbal kommuniziert. Kalibrieren ist der Prozess, in dem wir uns auf diese nonverbale Signale einstimmen.



Katalepsie


Zustand des Verharrens in einer veränderlich, starren Muskelhaltung.



Kinästhetisch


Den Gefühls- und Tastsinn betreffend.



Kinästhetischer Typ


Eine Person, die die kinästhetische Wahrnehmungsebene bevorzugt.



Kommunikation


Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen, die auf der verbalen und/oder nonverbalen Ebene stattfinden kann.



Komplexe Äquivalenz


Unterschiedliche Erfahrungen werden als zusammenhängend oder gleichbedeutend interpretiert.



Konditionierung


Ein Auslösereiz verbindet sich mit einer spezifischen Reaktion.



Kongruenz


Übereinstimmung verbaler und nonverbaler Elemente in der Kommunikation.



Kontext


Zusammenhang, aus der eine Situation / Sache heraus betrachtet oder verstanden werden soll.



Kriterium


Unterscheidungsmerkmal, an dem man erkennt, ob etwas erreicht bzw. eingetreten ist.



Kritische Submodalität


Sind Submodalität die uns stärker beeinflussen als andere und über deren Veränderung wir die größte emotionale / gefühlsmäßige  Reaktion erreichen.



Kybernetik


Wissenschaft der Steuerung und Regelung in belebten und unbelebten Systemen.



L

Landkarte


Metapher für die individuelle Sicht der Welt.



Lead System (dt. Leitsystem)


Das bevorzugte Repräsentationssystem (VAKOG), mit dem Informationen bewusst oder unbewusst aufgenommen werden, bzw. mit dem wir interne Informationen finden, um sie dann bewusst werden zulassen.



Leading (dt. Führen)


Nonverbales Angebot, dass Weltmodell des Führenden kennenzulernen. Voraussetzung Rapport!



Leerhypnose


Trance die dem Erlernen einer tiefen Entspannung dient.



Linguistik


Wissenschaft, die aus unterschiedlichen Perspektiven die menschliche Sprache untersucht.



Logische Ebenen


Beschreiben die Ebenen der Veränderung. Sie liefern uns Informationen über den Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo beispielsweise ein Problem, ein Ziel oder eine Mission angesiedelt ist. Die Veränderungsarbeit setzt dann für gewöhnlich auf der nächst höheren Ebene an. Die logischen Ebenen sind hierarchisch gegliederte Ebenen des Denkens, die sich wechselseitig beeinflussen.



M

Matching


Angleichen durch Pacing.



Meta


Über einer anderen Ebene.



Meta-Kognition


Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken.



Metamodell der Sprache


Fragetechniken, mit deren Hilfe unbewusste Informationen, bewusst gemacht werden können.



Metapher


Bezeichnet jede Art von Sprachfigur oder Geschichte, die auf einem Vergleich beruht. Sie werden im Alltag eingesetzt, um Erfahrungen bildlich auszudrücken oder in Form von Geschichten, um kulturelle, gesellschaftliche, moralische Inhalte an Zuhörer weiterzugeben oder um Problemlösungen anzubieten.



Meta-Position


Blick aus der Haltung eines unbeteiligten Dritten, auf eine definierte Situation.



Metaprogramme


Unbewusster Sortiermechanismus, der Wahrnehmung, Denken und Entscheidungsprozesse beeinflusst.



Milton-Modell


Beschreibt die Sprachmuster von Milton H. Erickson und den Kontext in welchem er sie anwendete.



Mirroring


Möglichkeit in die Gefühlswelt des Gegenübers einzutauchen und Rapport herzustellen.



Mismatch (dt. Falsch anpassen)


Bewusst oder unbewusst herbeigeführter Rapportbruch.



Modaloperatoren


Mit Modaloperatoren werden verallgemeinerte Regeln formuliert.



Modeling


Verfahren, mit dem man die Sequenz von Gedanken und Verhaltensweisen herausarbeitet, die jemanden befähigen, eine Aufgabe zu erfüllen.



Modell der Welt


Einzigartiges Bild der Welt, das jeder Mensch aus seinen individuellen Wahrnehmungen und Erfahrungen erschafft.



Modell


Praxisorientierte, praktisch anwendbare Beschreibung davon, wie etwas funktioniert. Ein Modell muss im NLP nicht „wahr“, sondern nützlich zu sein.



N

Nested Loops


Verschachtelte Geschichten in die Suggestion eingebettet werden, die Lernziele oder Veränderungen unterstützen.



(Neuro)logische Ebenen


Beschreiben die "Ebenen der Veränderung". Sie liefern Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann.



Neurologische Filter


Beziehen sich auf die Beschränkungen unseres Nervensystems. So ist unser Nervensystem nicht in der Lage, ganze Klassen von Signalen wahrzunehmen, wie beispielsweise Ultraschall oder Röntgenstrahlen.



NLP


Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren.



Nominalisierung


Entstehen, wenn ein Prozess oder ein Vorgang in ein abstraktes Substantiv verwandelt wird. Nominalisierungen sind sehr nützlich und oft ganz entscheidend; weil sie aber abstrakt sind, verbergen sie gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Landkarten. Kann man ein Substantiv nicht unmittelbar sehen, hören, anfassen, riechen oder schmecken, so handelt es sich um eine Nominalisierung.



Nonverbal


Körperlicher Ausdruck in der Kommunikation.



O

Oberflächenstruktur


Gefilterter Ausdruck einer Erfahrung, in sprachlicher Form. Anders formuliert, eine Skizze dessen, was tatsächlich passiert ist.



Ökologie-Check


Überprüfung der Verträglichkeit des angestrebten Ziels mit dem inneren und äußeren System der jeweiligen Person



Olfaktorisch


Den Geruchssinn betreffend.



Outcome (dt. Ziel)


Ein konkretes, sinnlich wahrnehmbares, erwünschtes Ergebnis, das den „Kriterien für Wohlgeformtheit" entspricht.



P

Pacing


Angleichen an alle erkennbaren Ausdrucksformen des Gegenübers, mit dem Zweck Rapport herzustellen.



Parabotschaft


Wenn wir kommunizieren, transportieren wir die Information über mehrere Kanäle gleichzeitig (Worte, Tonfall, Mimik, Gestik, Handlung), wobei jeder Kanal als eigenständige Botschaft (Parabotschaft) gesehen wird. Jede Parabotschaft gibt ein Stück des Weltmodells einer Person wieder und spiegelt die Konsistenz bzw. Inkonsistenz der Inneren Anteile (siehe Teile-Modell). Stimmen die Informationen der einzelnen Kanäle überein sprechen wir von Kongruenz, stimmen sie nicht überein von Inkongruenz.



Pattern Interrupt


Unterbrechung eines auf unbewusster Ebene ablaufenden Verhaltensmusters.



Phobie


Unangemessene Furcht vor bestimmten Situationen oder Objekten.



Phonetische Doppeldeutigkeit


Worte, die sich gleich anhören aber unterschiedliche Bedeutung haben wie beispielsweise „Meer“ und „mehr“.



Physiologie


Im NLP – körperlicher Ausdruck, der sich auf einen bestimmten inneren Zustand bezieht.



Positive Absicht


Annahme im NLP, dass jedes Verhalten, einem individuellen als positiv empfunden Ziel dient.



Posthypnotische Suggestion


Anweisung an das Unterbewusstsein, die erst nach der Hypnose zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden.



Prädikate (Sinnesspezifisch)


Wort das auf eine Sinneswahrnehmung bezogen ist und die Benutzung eines bestimmten Repräsentationssystems anzeigt.



Präsupposition (dt. Vorannahmen)


Gedanken oder Aussagen, die als gegeben angenommen werden müssen, damit eine bestimmte Mitteilung einen Sinn hat.



Pre-Frame


Kontextualisierung um eine Erwartungshaltung zu wecken oder um eine bestimmte Art der Wahrnehmung zu erreichen.



Primäres Repräsentationssystem


Repräsentationssystem, das wir bevorzugt nutzen, um Informationen aus unserer Umwelt aufzunehmen.



Primärgefühl


Erste Reaktion eines Menschen auf einen Reiz.



Problemphysiologie


Körperliche Ausdruck den ein Mensch zeigt, wenn er sich intern mit einem Problem beschäftigt ist.



Q


R

Rahmen


Kontext / Interpretationszusammenhang.



Rapport


Beziehung zwischen Personen, die durch Harmonie, Verständnis und gegenseitiges Vertrauen geprägt ist.



Rapportbruch


Bewusst oder unbewusst herbeigeführte Störung des Rapports.



Referenzsystem


Repräsentationssystem, das wir nutzen um intern die Richtigkeit einer Erfahrung oder die Wahrheit abgerufener Informationen zu überprüfen.



Reframing (dt. Umdeuten)


Änderung des Bezugsrahmens einer Aussage, mit dem Zweck eine andere Sichtweise zu ermöglichen.



Repräsentation


Mentale Vorstellung der Außenwelt.



Repräsentationssystem


Die fünf Sinne (VAKOG), die wir nutzen um die Außenwelt in uns abzubilden.



Response


Reaktion auf einen Reiz.



Ressource


Jegliche Mittel, die zum Erreichen eines Ziels eingebracht werden können – Physiologie, Zustände, Gedanken, Strategien, Erfahrungen, Menschen, Ereignisse oder Besitztümer.



Ressourcenphysiologie


Körperliche Ausdruck den ein Mensch zeigt, wenn Ressourcen zur Zielerreichung verfügbar sind.



S

Sekundärer Gewinn


Subjektiver Vorteil eines Problemverhaltens, der meist unbewusst ist.



Sekundärgefühl


Reaktionen bzw. Abwehrmechanismus gegen primäre Gefühle und Gedanken. Sie sind problematisch, weil sie verdecken, was jemand eigentlich in seinem inneren verspürt.



Semantik


Theorie oder Wissenschaft zur Bedeutung von Worten, Phrasen oder Symbolen.



Separator (dt. Zustandsunterbrechung)


Ablenkung, um eine Denkprozess oder einen Gefühlszustand zu unterbrechen.



Sleight of Mouth Pattern


Modell zur Veränderung von Glaubenssätzen und Verbesserung verbaler Schlagfertigkeit.



Soziale Filter


Unter sozialen Filtern verstehen wir im NLP alle Faktoren, denen wir als Mitglied eines sozialen Systems ausgesetzt sind. Dazu gehört beispielsweise unsere Muttersprache wie auch der gesellschaftliche und kulturelle Einfluss mit seinen Regeln, Geboten, Ritualen und Bräuchen.



State Management


Übernahme von Verantwortung für den eigenen Zustand.



State


Gesamtsumme aller neurologischen und körperlichen Prozesse in einem Individuum zu einem beliebigen Zeitpunkt. Der Zustand beeinflusst unsere Fähigkeiten und die Interpretation von Erfahrungen.



Strategie


Sequenz von internen Repräsentationen (VAKOG), um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.



Stuck State


Zustand, in dem man gar nicht oder nur eingeschränkt auf seinen Ressourcen zurückgreifen kann.



Submodalität


Qualitative Untergliederung der fünf Sinnessysteme.



Suggestion


Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung.



Synästhesie


Automatische Verbindung von zwei Sinneskanälen.



Syntaktische Mehrdeutigkeit


Einem Wort oder Ausdruck kann mehr als eine Interpretation zugeschrieben werden. Beispiel Mein Tischnachbar hat eine Fahne.



T

T.I.G.E.R


Akronym, dass die Kriterien erfolgreichen Ankerns beschreibt (Timing - Intensität - Genauigkeit - Einzigartigkeit - Reinheit).



T.O.T.E


Akronym für Test - Operate - Test - Exit (Grundlage jeder Strategie).



Teile


Teile der Persönlichkeiten mit bestimmten Absichten, die manchmal miteinander im Konflikt sind.



Tiefenstruktur der Sprache


Vollständige sprachliche Repräsentation der ursprünglichen Erfahrung.



Tilgung


Bestimmte Teile einer Erfahrung werden ausgeschlossen.



Time Line (dt. Zeitlinie)


Visuelle Metapher um Zugang zur Zeitkodierung eines Menschen zu bekommen.



Trance


Ein nach innen gerichteter Bewusstseinszustand.



Trauma


Belastendes Erlebnis, das nicht verarbeitet werden kann.



Trigger


Auslöser für Verhaltens- oder Denkabfolgen.



U

Überlappung


Ausgehend von einem  Repräsentationssystem werden nach und nach die anderen Sinnes-Modalitäten (VAKOG) mit einbezogen, um eine reichhaltige und intensive assoziative Erfahrung zu erzeugen.



Unbewusst


Alles, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht im Bewusstsein ist.



Universalquantoren


Worte die Verallgemeinerungen beinhalten (alle, jeder, nie etc.)



Unspezifisches Substantiv


Substantiv, das nicht spezifiziert, auf wen oder was es sich konkret bezieht.



Unspezifisches Verb


Verb, das ohne ein notwendiges Adverb steht; die Beschreibung wie die Handlung ausgeführt wurde fehlt.



Unterbewusstsein


Teil der menschlichen Psyche, der unserem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist.



Uptime


Zustand, in dem die Aufmerksamkeit und die Sinne nach außen gerichtet sind.



Utilisation


Sich etwas zu Nutze machen.



V

VAKOG


Abkürzung für die fünf Sinneskanäle - Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch.



Verhalten


Alle äußerlich wahrnehmbaren aktiven Veränderungen, Bewegungen, Stellungen, Körperhaltungen, Gesten und Lautäußerungen eines Menschen.



Versöhnungsphysiologie


Körperliche Ausdruck den ein Mensch zeigt, wenn ihm bewusst wird, dass ein zuvor negativ bewerteter Sachverhalt auch positiven Seiten hat.



Verzerrung


Prozess, der es uns ermöglicht, sensorische Einzelheiten unserer Erfahrung zu verändern.



Visualisierung


Vorstellungen vor dem geistigen Auge entstehen lassen.



Visuell


Das Sehen betreffend.



Visueller Typ


Eine Person, die die visuelle Wahrnehmungsebene bevorzugt.



W

Wahrnehmungsposition


Blickwinkel, den wir zu einem bestimmten Zeitpunkt einnehmen.



X


Y


Z

Zielphysiologie


Körperliche Ausdruck den ein Mensch zeigt, wenn ein Mensch sich vorstellt, ein Ziel zu erreichen bzw. erreicht zu haben.